Pralinen zu Weihnachten selber machen

Schokolade und Pralinen

 

Pralinen selber machen wird immer beliebter, besonders zu Weihnachten. Die kleinen Kunstwerke sind ein hübsches Geschenk, das viel hermacht. Der Aufwand hält sich im Vergleich zum Ergebnis in Grenzen. Man kann Pralinen in vielen verschiedenen Varianten herstellen. Es gibt ganz einfache Rezepte, die im Nullkommanichts gezaubert sind. Ein Beispiel sind die Knusperpralinen.

 

Knusperpraline

 

Dazu braucht man Cornflakes und Schokolade. Man kann eine beliebige Tafel Schokolade in Vollmilch, Bitter oder auch in weißer Schokolade nehmen und diese dann im Wasserbad schmelzen. Wasserbad ist wichtig, da die Schokolade sonst sehr leicht anbrennt. Falls man keinen speziellen Topf hat, muss man mit zwei Töpfen improvisieren. Den größeren füllt man mit Wasser und stellt den kleineren hinein. Darin soll die Schokolade schmelzen. Die Cornflakes dann in die Schokolade geben, etwas abkühlen lassen und auf ein Stück Backpapier kleine Häufchen mit zwei Teelöffeln machen und ganz erkalten lassen.

 

Marzipanpraline

 

Diese Sorte ist auch ganz leicht herzustellen. Man nimmt Marzipanrohmasse, die es fertig zu kaufen gibt. Diese kann man dann noch mit einem Esslöffel Rum abschmecken. In die Mitte dann ein Stück Nougat geben. Wenn man die Masse zu runden Pralinen rollt und in flüssige Schokolade eintaucht, hat man die schönsten Pralinen. Das Überziehen mit Schokolade geht am besten, wenn man die Praline auf eine Gabel setzt und eintaucht. Dann auf einem Gitter abtropfen lassen.

 

Trüffel

 

Trüffel nennt man die beliebten kugelförmigen Pralinen, die es in den verschiedensten Sorten gibt. Im Internet findet man unzählige Rezepte. Eines verraten wir Ihnen hier. Man nimmt 300 g Schokolade oder auch Kuvertüre und schmilzt sie im Wasserbad. Dann fügt man noch 100 g Sahne dazu und 30 g Kokosfett. Das alles erhitzen, aber nicht kochen lassen. Zum Aromatisieren kann man noch verschiedene Liköre hinzufügen oder die Masse mit geriebenen Nüssen verändern. Man füllt die Masse in ein hohes Rührgefäß und lässt sie abkühlen, das dauert ungefähr 3 Stunden. Dann schlägt man sie mit dem Rührbesen auf. Nun kann man kleine Kugeln formen und mit Schokolade überziehen oder auch in gemahlenen Nüssen oder Kokosraspeln wälzen.

 

Pralinenformen

 

Es gibt auch spezielle Pralinenförmchen, die man mit der noch flüssigen Pralinenmasse füllt. Besonders geeignet und leicht zu handhaben sind solche aus Silikon. Durch leichtes Verbiegen lassen sich die Formen nach dem Erkalten der Masse leicht entfernen.
Eine weitere Möglichkeit ist es, die Pralinenmasse auf einem Backblech auszugießen und dann kleine Formen zu schneiden, etwa Dreiecke, Rauten oder Quadrate. Die kann man dann ganz besonders schön verzieren. Sehr edel sind kandierte Früchte oder auch kandierte Blumen wie Veilchen. Aber auch Nüsse oder geriebene weiße Schokolade auf dunkler Schokolade sehen sehr gut aus. Man kann die andersfarbige Schokolade auch schmelzen und auf die Pralinen spritzen. Dazu bastelt man sich am besten kleine Spritztüten aus Papier, indem man ein Dreieck an der Seite zusammenklebt. Vorne eine sehr fein Spitze abschneiden. Die flüssige Schokolade dann einfüllen und beliebige Muster auf die Pralinen spritzen.

Pralinen selber machen ist ganz einfach. Die fertigen Pralinen eignen sich hervorragend als Weihnachtsgeschenk. Am besten füllt man sie in durchsichtige Beutel und verziert sie noch mit einem schönen Band.